Pjöngjang

Pjöngjang ist die Hauptstadt von Nordkorea. Die größte Stadt von Nordkorea liegt im Südwesten des Landes. Rund 3 Millionen Menschen leben in Pjöngjang - zählt man die umliegenden Bezirke dazu, sind es fast 4 Millionen Nordkoreaner, die in Pjöngjang ihre Heimat haben. Die Stadt ist politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt von Nordkorea. Sie ist der Verkehrsknotenpunkt des Landes. Zu der Stadt gibt es - in Relation zu ihrer Größe und ihrer langen Geschichte - relativ wenige Informationen. Ein klassisches Reiseziel ist Nordkorea sowieso nicht - bis heute sind harte Einreisebedingungen und eine sehr eingeschränkte Reisefreiheit im Lande gegeben. Die USA bezeichnen Nordkorea als einen der "Schurkenstaaten". Pjöngjang gilt als die älteste Stadt der koreanischen Halbinsel. Der Name Pjöngjang bedeutet „ebenes Land“ oder „gemütvolle Umgebung“. Der Legende nach wurde es im Jahr 2333 v. Chr. vom Halbgott Dangun Wanggeom, dem mythologischen  Staatsgründer Koreas gegründet.

Über die Region und Stadt Pjoenjang oder generell über Nordkorea wertvolle Informationen zu sammeln, stellt den Reisenden von einer großen Herausforderungen. Das weltweite Netz, Reisekataloge über Pjoenjang oder auch einschlägige Reiseführer liefern nur geringfügige Informationen. Beginnt man dort über die Region und Stadt Pjoenjang zu lesen, wiederholt sich ein einziges Wort häufiger wie der Name Pjoenjang selbst, Verbot. Ohne einmal in Pjoenjang gewesen zu sein, wird man diese Stadt vermutlich nie richtig verstehen können.

Pjoenjang ist die Hauptstadt von Nordkorea oder besser gesagt: Pjoenjang ist die Hauptstadt eines der letzten Länder, die an der Ideologie und den Werten eines sozialistischen Kommunismus festhält, der Demokratischen Volksrepublik Korea. Auf der asiatischen Halbinsel findet man Pjoenjang im Südwesten von Nordkorea. Wenn man den statistischen Zahlen trauen darf, leben in und um Pjoenjang rund vier Millionen Menschen. Trotz sozialistischer Prägung kann man in vielen Reiseführen lesen, dass Pjoenjang die älteste Stadt in Korea ist, gegründet vom Halbgott Dangun Wanggeom im Jahr 2333 v. Christus - so sagt jedenfalls die Legende. Versucht man unter den Sehenswürdigkeiten Pjoenjang diesen Halbgott, den Vater von Gesamtkorea, in irgendeiner Form der Verehrung wiederzufinden, stößt man sehr schnell an seine Grenzen, wie generell in vielen anderen Dingen in Pjoenjang auch. Bereits die Anreise gestaltet sich nur unter erschwerten Bedingungen. Sämtliche Flüge, Flugverbindungen müssen beim der Korea International Travel Company angemeldet werden und auch die Bahnreisen in das Land werden nur mit Genehmigungen erteilt. Was also kann an Pjoenjang so reizvoll sein, dass Pjoenjang eine Reise und die Strapazen wert ist? Pjoenjang ist und beleibt ein politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Wer den Urlaub in Pjoenjang sehr gut durchdacht plant und sich für alles Genehmigungen einholt, erlebt eine Region und Kultur in Korea, wie sie weltweit ihres Gleichen sucht. Für die Übernachtungen empfehlen sich ausschließlich die Hotels in Pjoenjang. Hier sowie in ausgewählten Touristenpoints ist es erlaubt, zu shoppen. Warenhäuser in Pjoenjang bleiben für die Urlauber Pjoenjang ein Tabu. Ein ausreichender Spaziergang durch die Stadt Pjoenjang bedarf einer Genehmigung und diese sollte man sich unbedingt holen. Hier befinden sich viele Sehenswürdigkeiten in Pjoenjang sowie der Moranbong-Park und der Taedong River, die einer Auszeit dienen. Unter den Sehenswürdigkeiten in Pjoenjang empfehlen sich der Friedhof der Märtyrer der Revolution, der Triumphbogen sowie der Kumusan-Palast und das als Pyramide bekannte Gebäude des Ryugyong-Hotels. Bei den Besichtigungen und Touren durch Pjoenjang sind die Fahrten mit der U-Bahn ein unbedingtes Muss. Sie besitzen eine ähnliche Tiefe wie in Moskau und sind prunkvoll mit Kronleuchtern und Mosaiken ausgestattet.

Die Freizeiten in Pjoenjang schränken sich ebenfalls schnell ein. Man kann im richtig gebuchten Hotel golfen und gelegentlich bowlen. Zum Essen gehen folgt am besten den Anweisungen eines örtlichen Reiseführer. Ohne diesen örtlichen Reiseführer ist ein Aufenthalt in Pjoenjang in der Regel ohnehin kaum denkbar.

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